Ökumenische Darlehensfonds (ECLOF)

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Neue Horizonte > Dezember 2002
Das Nachrichtenmagazin des Ökumenischen Darlehensfonds

Das Nachrichtenmagazin des Ökumenischen Darlehensfonds

 

In dieser Ausgabe

Tagung des Verwaltungstrats von ECLOF
Verwaltungsrat bestätigt 1/3-Prinzip
Wichtigstes Thema sowohl auf als auch außerhalb der offiziellen Tagesordnung waren die Mittelbeschaffungsmaßnahmen, die ECLOF in den USA durchführt. Neben der Diskussion dieses Punktes in einer ordentlichen Sitzung des Verwaltungsrats fand auch ein auf zwei Stunden anberaumtes Seminar statt, das eine halbe Stunde länger dauerte als geplant und eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema ermöglichte.

Mit allen Mitteln dienen – nicht über seine Mittel leben
Verwaltungsratsvorsitzender von ECLOF International appelliert an NEC-Manager
Pfr. Prof. Christoph Stückelberger erklärte den Teilnehmenden an einem ECLOF-Workshop, dass effizientes und kostensparendes Arbeiten die einzige Möglichkeit darstelle, mit den Problemen fertig zu werden, vor denen gegenwärtig eine Reihe nationaler ECLOF-Komitees (NECs) stehe.

Bücher und Veröffentlichungen
Globales Ökumenisches Aktionsbündnis (EAA)
Das Globale Ökumenische Aktionsbündnis, ein breites ökumenisches Netzwerk für die internationale Koordinierung der Advocacy-Arbeit in Sachen HIV/AIDS und globalem Handel, hat zwei neue Veröffentlichungen herausgegeben.

Begegnung mit ECLOF-Kunden
Projektbesuche in der Dominikanischen Republik
Jedes Jahr vergibt ECLOF-Dominicana eine Reihe von Darlehen an kleine, mittellose städtische und ländliche Kirchengemeinden überall in der Dominikanischen Republik.


Neue ECLOF-Direktoren und –Direktorinnen
Zu Beginn des Jahres wurde Magnus Amoa-Bosompem vom Kontosachbearbeiter zum Programmdirektor von ECLOF-Ghana befördert. Die berufliche Laufbahn von Magnus begann 1979 bei einer lokalen Bank für Wohnungsbau- und Bauwesen. Während seiner Arbeit im Banksektor absolvierte Magnus ein Universitätsstudium sowie Fortbildungskurse in Bankmanagement, Devisengeschäften und Datenverarbeitung.

Problemlösung im südlichen Afrika
Im September veranstaltete der Lutherische Weltbund (LWB) einen zweiwöchigen Mikrofinanzierungsworkshop in Bulawayo, Simbabwe, an dem LWB-Mitarbeiter und –Mitarbeiterinnen aus Angola, Malawi, Mosambik, Swasiland, Sambia und Simbabwe teilnahmen. Nils-Gunnar Smith berichtet.

 

Die Rolle der Forschung
Auf dem jüngsten Internationalen Manager-Workshop, den ECLOF in der Dominikanischen Republik veranstaltet hat, erklärte eine der führenden Mikrofinanzierungsexpertinnen des Landes, wie Marktforschung die Strategie eines NECs für nachhaltiges Wachstum stärken kann.

Unser tägliches Brot
Vom Mikro- zum Kleinbetrieb: hartnäckiger Fleiß hat eine kleine Solidaritätsgruppe in Malawi zum Erfolg geführt.
Drei Frauen und zwei Männer sind Eigentümer der T.T.V. Bäckerei und Fleischerei in Manase, einem dicht besiedelten Armenviertel, das 7 km von Blantyre, der Hauptstadt von Malawi, entfernt liegt.


Auf dem Marktplatz
Ende Juni 2001, unmittelbar vor der Eröffnung unserer ersten Zweigstelle, hatten wir von unserem Hauptsitz aus neue Darlehen in einer Gesamthöhe von nur P 2 250 000 (US$ 43 706) ausgezahlt.

 

Kompetenzbildung
Klare Worte in Boulder
Auf dem achten jährlichen Fortbildungskurs für Fragen der Mikrofinanzierung in Boulder, Colorado, USA, ergriff Dr. Priscilla Daniel von ECLOF International vor Fachleuten und der breiten Öffentlichkeit das Wort und sprach deutliche Worte. Neue Horizonte bat Dr. Daniel um weitere Einzelheiten.

 

Vorwort des Direktors
„Sogar in einer Krise gibt es Chancen.“
So lautete die Antwort von John Banda, dem geschäftsführenden Direktor von ECLOF-Simbabwe, als er auf dem jüngsten Internationalen Manager-Workshop gefragt wurde, wie es ECLOF-Simbabwe gelungen sei, trotz der massiven Probleme im Land und nicht zuletzt einer Inflationsrate von über 100%, so bemerkenswerte Ergebnisse zu erzielen.

Fragen und Antworten per e-Mail
Auszug aus der Diskussionsgruppe eines MFI-Audit-Informationszentrums
Ich möchte mich mit einem Problem an Sie wenden, für das ich keine klare Lösung habe. Das Zwangssparen zur Beschaffung von Barmitteln als Sicherheit für Darlehen ist im Mikrofinanzierungswesen weit verbreitet. Um zu betonen, dass es sich hierbei um Sicherheiten handelt (im Gegensatz zu reinen Ersparnissen), werden die angesparten Mittel manchmal auch als Darlehensversicherungsfonds (Loan Insurance Fund, LIF) bezeichnet. Meines Erachtens gibt es zwei Möglichkeiten, wie man mit diesem Geld umgehen kann.

Wir leben in Gottes Garten
A Bible study by Dr Musa Dube, formerly of the University of Botswana, is always an energetic and memorable occasion, as she demonstrated once again at the ECLOF Africa Regional Workshop in Harare, Zimbabwe last year. In this edited version of her presentation, Dr Dube considers the story of Adam and Eve in the Garden of Eden.

Nachrichten aus den NECs
Transportprobleme
Es blitzte und glänzte … und kostete ein Vermögen.
Ein teures Auto belastete den Haushalt von ECLOF-Sri Lanka

Leserbriefe
Liebe Neue Horizonte,
die Gründungsväter des Ökumenischen Darlehensfonds verdienen unsere volle Anerkennung und unseren Dank. Möge Gott ihnen seinen Segen schenken. Ihr Ziel, Mittel für Kirchen und mittellose Kleinunternehmer bereitzustellen, damit sie Betriebe gründen oder ausweiten können, hat die Not der Menschen überall dort, wo ECLOF arbeitet, in großem Maße gelindert. Möge der Ökumenische Darlehensfonds noch lange leben und stetig wachsen!

Sparen – warum?
Grenzen des Sparens
Wir alle benötigen Ersparnisse. Ja, wir benötigen sie mehr als Darlehen.

 
 
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