ECLOF-Philippinen
hat im Verlauf der letzten drei Jahre - bei insgesamt 132
laufenden Projekten - 57 Solidaritätsgruppen unterstützt.
All diese Projekte bieten einzigartige Perspektiven.
Solidaritätsgruppen setzen sich aus Kleinunternehmern
zusammen, die bereits seit einiger Zeit im Geschäft
sind und in produktivere Tätigkeitsbereiche investieren
wollen. Diese Gruppen sind keine juristische Personen, aber
sie verfügen über gute Kenntnisse ihres jeweiligen
Geschäftszweigs, wobei ein Großteil ihres Grundkapitals
aus Ersparnissen bzw. Darlehen von Privatpersonen oder Geldverleihern
stammt, die hohe Zinssätze fordern.
Nachrichten
aus den NECs 
Pilar
Ramirez von ECLOF-Bolivien, die eine führende Persönlichkeit
in der weltweiten ECLOF-Familie ist, hat für ihre
Arbeit im Bereich der Mikrofinanzierung einen begehrten
Preis erhalten.
Auszeichnung
für eine herausragende ECLOF-Vertreterin
Die
Interamerikanische Entwicklungsbank hat Pilar Ramirez,
der Vorsitzenden des Fondo Financiero Privado FIE S.A.
von La Paz, den "Excellence in Social Entrepreneurship
Award" (Auszeichnung für soziales Unternehmertum)
verliehen. Mehr als 100 Kandidaten und Kandidatinnen bewarben
sich um den Interamerikanischen Preis für die Entwicklung
von Mikrounternehmen, der in fünf verschiedenen Bereichen
vergeben wird. Die Preisverleihung fand auf Einladung
des katalanischen Präsidenten Jordi Pujol am 19.
Oktober in Barcelona statt.
Historisches
ECLOF/Oikocredit-Seminar 

Ein
gemeinsames Seminar von ECLOF und Oikocredit zum Thema
"Zeichen der Hoffnung, Erlassjahr 2000 und Kredite
an die Armen" fand am 23. November im Ökumenischen
Zentrum in Genf statt, unmittelbar im Anschluss an die
Feier des 25. Jubiläums von Oikocredit und die Verwaltungsratstagungen
beider Institutionen,statt.
An
dem Seminar nahmen die Verwaltungsrats- und Stabsmitglieder
beider Einrichtungen teil und diskutierten darüber,
wie und warum sie sich dafür engagieren, faire Kredite
zu vergeben und neue Zeichen der Hoffnung für all jene
zu setzen, die von den gegenwärtigen Kreditsystemen
ausgeschlossen sind.
Neues
aus dem ECLOF-Verwaltungsrat 

Seit
1977 führt die Asiatische Christliche Konferenz (CCA)
in Zusammenarbeit mit der EZE ein Spar- und Mikrokreditprogramm
auf Gemeindeebene durch. Dieses Programm steht unter der
Leitung der CCA-Abteilung für Entwicklung und Dienst
und setzt sich für eine stärkere Mitwirkung
von Dorfbewohnern sowie für Selbsthilfeprojekte und
nachhaltige Entwicklung ein.
Im Juni 2000 veranstaltete die CCA einen Workshop in Manila
auf den Philippinen, um das Programm zu evaluieren und
Verbesserungsstrategien auszuarbeiten. ECLOF-Philippinen
organisierte für die ca. 25 Teilnehmenden aus neun
asiatischen Ländern Besichtigungen von Mikrofinanzierungsprojekten.
Nach
meiner Familie kommen die Bienen. Bienen sind meine Leidenschaft
und mein tägliches Brot.
Ich habe 1978 angefangen, mit Bienen zu arbeiten, um nebenbei
etwas zu verdienen, aber ich hätte nie gedacht, dass
ich mich in sie verlieben würde! 1996 habe ich meine
Stelle als Verwaltungsangestellter aufgegeben, um mich
hauptberuflich der Bienenzucht zu widmen.
Trotz einigen Kopfwehs wegen schlechter Ernten habe ich
meinen Entschluss nie bereut; ich glaube nicht, dass ich
mich wieder daran gewöhnen könnte, acht Stunden
am Tag in einem Büro zu arbeiten.
Derzeit arbeite ich durchschnittlich länger als 13
Stunden am Tag; manchmal habe ich wochenlang überhaupt
keine Freizeit. Aber ich mache etwas, was mir Spaß
macht, und die Freiheit, etwas zu tun, was einem Spaß
macht und davon zu leben, ist unbezahlbar.