Ökumenische Darlehensfonds (ECLOF)

English   Français  Español
Suchen 
WAS IST ECLOF? INFORMATIONEN DARLEHEN ECLOF KOMITEES SPENDEN PARTNER KONTAKT NEUE HORIZONTE
   
 

Neue HorizonteNeue Horizonte > Dezember 1999

 

"Der Herr klopfte mir dreimal auf die Schulter und sprach: 'Cuthbert, kündige bei der Guardian Royal Exchange Company.'" Und genau das tat Pfarrer Cuthbert Makoni aus Harare, Simbabwe, im Jahr 1976. Cuthbert Makoni ist ein Mensch, dessen ganzes Leben davon bestimmt ist, was ihm Gott seiner Überzeugung nach in einer Reihe dramatischer Visionen befohlen hat. Heute ist er Pfarrer einer aufstrebenden, unabhängigen einheimischen Kirche im Stadtteil Belvedere in der simbabwischen Hauptstadt Harare.

Es ist unmöglich zu beschreiben, was wir empfanden, als wir zum ersten Mal Fuß auf afrikanischen Boden setzten. Wir umarmten einander mit Tränen in den Augen. Vielfältige Gefühle wurden in uns wach. Wir dachten an unsere Vorfahren, die zur Zeit des Sklavenhandels ihrer Heimat entrissen worden waren, und daß wir hier Brüdern und Schwestern mit ähnlicher Hautfarbe und ähnlichen Zügen begegnen würden.

Im letzten November nahmen ca. 1000 Frauen und eine Handvoll Männer an einem Dekadefestival im Vorfeld der Achten Vollversammlung des Ökumeni schen Rates der Kirchen in Harare, Simbabwe, teil.

Kolumbianische Kinder und Familien profitieren von einem ECLOF-Darlehen an die Kirche der Jünger Christi (Disciples of Christ) in Santafe de Bogota.

Angesichts der steigenden Nachfrage nach Kinderbetreuung, Familienberatung und kleinen Tagungsräumen sowie des Bedarfs an einem Kirchengebäude für Gottesdienste bewarben sich die Disciples of Christ um eine ECLOF-Darlehen für den Bau eines Gemeindezentrums.

Im letzten Jahr wurde der Nordosten Brasiliens von einer größeren Dürre heimgesucht. Die Lebensmittelpreise stiegen drastisch an, und trotz zahlreicher Solidaritätskampagnen konnte den Dürreopfern nicht ausreichend geholfen werden. Die Menschen in ländlichen Gegenden waren gezwungen, sich von Tierfutter zu ernähren. In einigen Regionen war die Verzweiflung unter den landlosen Bauern so groß, daß sie Lebensmittelläden stürmten.

Mikroleasing Up

Rosita López, eine Kleinbäuerin aus der Stadt Oruro, Bolivien, lernte schon als kleines Mädchen von ihrem Vater, wie man Gemüse züchtet. Als sie später das Einkommen für ihre eigene Familie verdienen mußte, stellte sie fest, daß kaum ein Geldinstitut bereit war, Kleinbauern Kredite zu gewähren. Rosita brauchte eine Motorpumpe, die US$ 800 kostet. Einige Banken verlangten eine Rechtsurkunde über ihren Landbesitz, die sie nicht hatte, und einen Krediteintrag, den man nur erlangen kann, wenn man bereits Geschäfte abgeschlossen hat. Dafür hatte Rosita aber nie die erforderlichen Finanzmittel gehabt.

 

 

Ethern Rosebud in Harare, Simbabwe ist ein Partnerunternehmen mit fünf Teilhabern. Im April 1997 begannen zwei Frauen und drei Männer mit der Herstellung von Kleidung, insbesondere für Kinder. Grund für diesen Zusammenschluß waren die jeweiligen Sachkenntnisse der Partner und die Notwendigkeit, Arbeitsplätze und damit Einkommen zu schaffen.

 

 

"Verwendung von Obstschalen zur Herstellung von Pektin" lautete der Titel des Projektes der Niño Jesus de Praga Gemeindeschule im peruanischen Tarma, das mit einem ersten Preis gekrönt wurde. Dieses Projekt war von einer sechsjährigen Erstklässlerin entworfen worden und wurde dazu ausgewählt, die Schule auf Bezirksebene.

 

 
 
Up
 
 English    Français    Español

 Copyright 2003 ECLOF     www.eclof.org     email: info"at"eclof"dot"net